Magie & Mythen

Schülermosaik

Gondrams Rainbowpage

Infothek "Liebe"

Drogen Kompendium b

Eine Info-Sammlung
von Gondram

Stefanie Droop - 20 Jahre
Marina Kleinlein - 17 Jahre
ehem. Chefredakteurinnen von "Rainbow"
(www.rainbowkids.de)

schuelerseite.otto-triebes.de

 
Beratungsstellen Designerdrogen Drogennachweisbarkeit Drogen in der Geschichte Home
Geschichte des Kokains Drogen-Lexikon Stresskiller Sucht Rainbowpage

 
  Fliegenpilz Methylamphetamin                       
  Alkohol Heroin Nikotin  
  Amphetamine Ketamin Opiate  
  Anabolika Koffein PCP  
  Benzodiazepine Kokain PMA  
  Cannabis Lachgas Ritalin  
  Crack Liquid XTC Salvia Divinorum  
  Crystal Speed LSD Schnüffelstoffe  
  Ecstasy Medikamente Stechapfel  
  Energy Drinks Meskalin Tollkirsche  
  Engelstrompete Methadon Zauberpilze  

 

A2

 

 

oder auch Benzylpiperazin ist eine illegale Droge.

Man braucht für einen Rausch 20 bis 150 mg, die Wirkung hält bis zu 6 Stunden an. Sie tritt langsam auf und klingt auch langsam wieder ab.

A2 wirkt stark anregend und euphorisierend, etwas schwächer als Ecstasy.

Zu den Risiken und Langzeitschäden ist (fast) nichts bekannt, da diese Droge noch nicht erforscht worden ist.

 

Alkohol

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Alkohol ist eine Droge und kann zur Sucht werden!

Definition Alkohol: Alkohole sind eine Gruppe chemischer Verbindungen bestehend aus Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff. Umgangssprachlich wird unter Alkohol speziell der vom Ethan abgeleitete Alkohol mit der chemischen Bezeichnung Ethanol (früher Äthanol) oder Ethylalkohol verstanden. Generell werden in der Chemie alle organischen Verbindungen als Alkohole bezeichnet, deren charakteristische funktionelle Gruppe die Hydroxyl - Gruppe (-OH) ist. Viele dieser Alkohole sind giftig. Daneben gibt es auch ungiftige wie das Glycerin oder die Zuckeralkohole.

Alkohol bewirkt situativ eine Betäubung, eine Stimulation oder auch einen Stimmungswandel.

Niemals darf Alkohol zur Aufwärmung nach einer Unterkühlung gegeben werden, da es die Symptome nur forciert. Das Fässchen Rum bei den Bernhardiner-Hunden als Ration für Unterkühlte ist daher vom medizinischen Standpunkt kontraproduktiv.

Todesursache Alkohol

In Deutschland starben im Jahr 2000 cirka 16.000 Menschen durch Alkoholmissbrauch, was cirka zwei Prozent aller Sterbefälle entsprach, wobei Männer dreimal häufiger betroffen waren als Frauen. Die häufigste alkoholbedingte Todesursache war die alkoholische Leberzirrhose mit 9550 Toten (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Zahlen der WHO vom 29.12.04 belaufen sich für das Jahr 2004 auf 21.675 Tote, davon 8.381 Kinder im Alter zwischen 10-15 Jahren. Eine Krankheit, mit einer über 50-prozentig hohen Mortalität (Todesrate), die insbesondere in Verbindung mit Alkohol und fettem Essen ausgelöst wird, ist die Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung).

Jugendschutz

In Deutschland und der Schweiz dürfen nach dem Jugendschutzgesetz alkoholische Getränke nicht an Personen unter 16 Jahren abgegeben werden. Getränke, die Branntwein enthalten, erst ab dem 18. Lebensjahr (§ 9 Absatz 1). In Deutschland ist das öffentliche Konsumieren von nicht - branntweinhaligen alkoholischen Getränken (in Begleitung von Erziehungsberechtigten, -beauftragten) ab 14 gestattet, es gibt sonst keine Beschränkung.

In Österreich ist der Jugendschutz Ländersache. In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ist der Alkoholkonsum grundsätzlich erst ab 16 gestattet. In den anderen Ländern dürfen Getränke bis zu einem Alkoholgehalt von 14 % mit 16 Jahren, solche darüber mit 18 Jahren getrunken werden. Andere Länder – beispielsweise die USA (die meisten Staaten) – sehen als Mindestalter zum öffentlichen sowie privaten Verzehr von Alkohol das vollendete 21. Lebensjahr vor.

Straßenverkehr

Da Alkohol die Fahrtüchtigkeit beeinflusst, gibt es einen höchstzulässigen Alkoholgehalt im Blut bzw. in der Atemluft (Promillegrenze). Dieser beträgt beispielsweise (ausschließlich europäische Länder):

  • in Deutschland: 0,5 ‰ im Blut oder 0,25 mg/l in der Atemluft
    • bei auffälliger Fahrweise oder bei Verwicklung in einen Unfall ist bereits eine Konzentration ab 0,3 ‰ strafbar (relative Fahruntüchtigkeit); ab 1,1 ‰ im Blut beginnt unwiderlegbar die Fahruntüchtigkeit (absolute Fahruntüchtigkeit); ab 1,6 ‰ im Blut ist vor Neuerteilung der Fahrerlaubnis eine positive medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) beizubringen
    • Wer im Besitz eines Personenbeförderungsscheins (PBS) ist und bei dessen Anwendung mehr als 0,0 Promille hat, verliert den PBS und muss mit weiteren Konsequenzen (ggf. MPU) rechnen!
  • in Österreich:
    • 0,1 ‰ für Lenker von Lastwagen und Autobussen, für Moped- und Traktorfahrer bis 20 Jahre, sowie für Lenker von Personenkraftwagen bis 21 Jahren (in der Mehrphasenausbildung) und Schüler und Lehrer in der praktischen Fahrausbildung
    • 0,5 ‰ für Kraftfahrzeug- und Kraftradlenker
  • in Bulgarien, Estland, Kroatien, Litauen, Montenegro, Rumänien, Ungarn, Serbien, Slowakei und Tschechien: 0,0 ‰
  • in Polen, Norwegen und Schweden: 0,2 ‰
  • in Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Slowenien, Spanien, der Schweiz und der Türkei (nur bei PKW ohne Anhänger, ansonsten 0,0‰) : 0,5 ‰
  • in Großbritannien, Irland, Luxemburg und Malta: 0,8 ‰
  • in Zypern: 0,9 ‰

Trinkt ein 70 kg schwerer Mann innerhalb einer Stunde 1 Liter Bier, erreicht er etwa 0,5 Promille, trinkt er aber 1 Liter Rotwein, erlangt er rund 2 Promille. Wichtig ist, die Größe und vor allem den Inhalt eines Weinglases zu beachten (oft 0,3 Liter). Durch eine Mahlzeit kann die Aufnahme des Alkohols etwas verlangsamt werden.

Der 'Weltrekord' Alkoholmenge eines Fahrers 'gehört' dem 45-jährigen Polen aus dem zentralpolnischen Dorf Skierniewice: er hat Polizei und Ärzte Dezember 2004 mit seiner außerordentlich widerstandsfähigen Gesundheit überrascht; der Mann hatte einen Blutalkoholgehalt von 12,3 Promille, als er auf dem Heimweg von einem Auto überfahren wurde.

Links:

www.wikipedia.de

 

Bilder von:

http://files.zite3.com/data/images/74/13/0/alkohol.jpg

http://medienkritik.typepad.com/blog/bier.jpeg

 

Amphetamine

 

 

 

 

auch "Speed" genannt.

sind illegale Drogen.

Amphetamine sind synthetische Stoffe, die in privaten Labors zusammengemischt werden. Diese Stoffe können geschluckt, gesnieft oder gespritzt werden. Es wird bei einer Einnahme die Müdigkeit reduziert und die Leistungsfähigkeit erhöht.

Die Wirkungen und Nebenwirkungen sind denen von Ecstasy ähnlich.

Die Langzeitschäden sind: Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Bluthochdruck durch Schädigung der Lunge, Herz und Nieren, Schädigung des Kreislaufes.

Vorsicht: Man weiß nie wirklich, was in Amphetaminen enthalten ist!

 

Anabolika

 

 

 

 

 

 

 

sind verschreibungspflichtige, sonst illegale, Drogen.

Anabolika wird gespritzt oder in Tablettenform zu sich genommen. Die Wirkungen sind Kraftschübe, Euphorie und Überschätzung der Kräfte.

Aber die Liste der Nebenwirkungen ist lang, so erhöhen sich männliche Eigenschaften, wie Aggressivität, Selbstbewusstsein und der Sexualtrieb. Es entsteht Akne (meist auf dem Rücken), man leidet an Kurzatmigkeit, erhöhter Schweißproduktion und Hunger.

Außerdem leidet man an Antriebslosigkeit, Bluthochdruck, Augendruck, Blutwertveränderung, Depressionen, Gewaltausbrüche, weibliche Brustbildung bei Männern, Haarausfall, Herzwachstum, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Unfruchtbarkeit und “Vermännlichung” der Frau.

Es besteht ein höheres Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall, Leberschäden und Krebs (v. a. an der Prostata).

Vorsicht: Es gibt sehr viele Fälschungen aus dem osteuropäischen und asiatischen Raum, bei denen man nie weiß, was drin ist, aber meistens sind es andere Inhaltsstoffe als beim Original.
 

Benzodiazepine

 

 

 

 

 

 

 

 

sind illegale Drogen.

Es gibt sie in Form von Tropfen (K.O.-Tropfen), Tabletten und in Pulver, dass sich vollständig in Flüssigkeiten auflöst.

Benzodiazepine wirken schlafanstoßend und stark betäubend. Sie führen zu Schlaflosigkeit, Verwirrtheit, mangelnder Urteilsfähigkeit, Bewusstlosigkeit, Verlangsamung des Herzschlags und Blutdruckabfall. Auch können noch Tage später starke Kopfschmerzen auftreten.

Auf längere Zeit gesehen können Schockzustände, Bewusstlosigkeit, Krampfan- fälle, Muskelschlaffheit, aggressive Enthemmungen, Leberschäden, Entzugserscheinungen, Schlafstörungen, Verfolgungswahn und erhöhte Reizbarkeit entstehen.

Benzodiazepine machen körperlich und seelisch sehr stark abhängig.

Vorsicht: Nehmt in Discos Getränke nur direkt von der Bar an und lasst sie nicht unbeaufsichtigt stehen, da man Benzodiazepine ganz in Getränken auflösen kann. Und durch Schläfrigkeit (und andere Wirkungen) kann man sehr leicht und schnell zum Opfer eines Verbrechens und/ oder einer Vergewaltigung werden.
 

Cannabis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über ein Viertel aller Jugendlichen hat bereits Erfahrung mit Cannabis gemacht. In Deutschland gibt es mit Sicherheit mehrere Millionen „Kiffer“. Jedes Jahr werden allein in Deutschland etwa 150 000 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das BtMG (Betäubungsmittelgesetz)  in Zusammenhang mit Cannabis eingeleitet.

Cannabis gehört zur Pflanzenfamilie der Cannabaceae, die wiederum nur aus den beiden Gattungen „Hanf“ und „Hopfen“ besteht. Der deutsche botanische Name für Cannabis ist „Hanf“.  

Drei Arten Cannabis werden unterschieden: Cannabis sativa, Cannabis indica und Cannabis ruderalis. 

Verschiedene Cannabissorten beinhalten mengenmäßig unterschiedliche Anteile an Cannabinoiden. Der aktivste Bestandteil in Cannabis, der „breit“ macht, ist das Tetrahydrocannbinol (THC) und auch dieser variiert erheblich. 

Bei Haschisch handelt es sich um das getrocknete Harz aus Drüsenhaaren der Pflanze. Marihuana ist die Bezeichnung für getrocknete Blütenblätter, Blätter und Stängel der Pflanze. Der Wirkstoffgehalt von Cannabis beträgt zwischen 1 und 18 Prozent bei Haschisch und Marihuana. Haschisch ist meist etwa 5-mal wirksamer als Marihuana.

Seltener als die bisher genannten Ausführungen von Cannabis ist das hochkonzentrierte Haschischöl, das bis zu 60% THC enthält. Das sind aber die „Spitzenwerte“, was bedeutet, dass es meist um die 20-30% hat. Man könnte meinen, es wäre dadurch sehr beliebt, ist es aber nicht! Die Nachfrage hält sich in Grenzen. 

Der Gebrauch von Cannabis:

Sowohl Haschisch wie auch Marihuana werden entweder mit Tabak vermischt geraucht (Joint) oder zusammen mit anderen Nahrungsmitteln wie Tee und Kakao oder in Plätzchen eingebacken aufgenommen. 

Die Wirkung von Cannabis:

Es kann bewirken, dass man

  • Sich entspannt, glücklich und kontaktfreudig fühlt, besonders in Gesellschaft von Freunden.
  • redselig wird und meint die Weltzusammenhänge zu verstehen; stattdessen redet man eher dummes Zeug.
  • Hemmungen ablegt und Dinge sagt oder tut, die gar nicht zu einem passen.
  • alles witzig findet und selbst über Kleinigkeiten kichert.
  • Fressattacken hat und haufenweise essen will, besonders Süßigkeiten wie Schokolade und Kuchen.
  • eine erweiterte Wahrnehmung hat; die Dinge fühlen sich weicher an, die Farben wirken leuchtender.

Die Gefahren:

  • man kann sich nüchtern fühlen, lange bevor die Wirkung nachgelassen hat. Also 4 – 5 Tage danach keine Maschinen bedienen und kein Auto fahren.
  • Cannabis kann bei Menschen, die anfällig dafür sind, seelische Probleme hervorrufen.
  • Cannabis ist gefährlich bei Erkrankungen der Atemwege, wie Bronchitis oder Athma.
  • Cannabis kann die männliche Spermienproduktion verringern und das produzierte Sperma kann geschädigt sein.
  • Frauen, die Cannabis nehmen, riskieren ihre ungeborenen Kinder zu schädigen.
  • Bei regelmäßigen, starken Konsumenten können Panikattacken, starke Stimmungsschwankungen und Verfolgungswahn auftreten.
  • Man kann so weggetreten sein, dass man nicht mehr sprechen kann
  • Cannabis kann den Körper austrocknen. Kehle, Zunge und Lippen fühlen sich vertrocknet an.

Rauschstadien bei Cannabis:

Stadium I: Euphorischer Zustand, Entspannung, Sedierung, keine wesentliche Einschränkung des Bewusstseins. 

Stadium II: Depressive Verstimmung, die sich entweder primär oder nach einem vorübergehenden euphorischen Zustand einstellen kann. 

Stadium III: Dysphorisch-paranoider Zustand, in dessen Folge auch aggressive Fehlreaktionen möglich sind. 

Unabhängig von diesen Rauschstadien stellt sich bei fortgesetzter Einnahme von Cannabis ein sogenanntes „Amotivationssyndrom“ ein, das vor allem durch Gleichgültigkeit gegenüber sozialen Empfindungen und Verpflichtungen sowie eine Absage gegenüber Leistungsanforderungen charakterisiert ist. Es ist also eine Abwendung von Schule, Familie und Freunde, oder immer mehr treten die Leute in den Vordergrund, die ebenfalls Cannabis konsumieren. 

„Vertrieb“ von Cannabis:

Cannabis wird entweder von den Konsumenten selbst angebaut oder aber importiert, z.B. aus den Niederlanden, Marokko, Nepal, oder Türkei. 

Es ist die mit Abstand am häufigsten konsumierte illegale Droge. 

Strafen für Cannabis:

Cannabis untersteht dem BtMG und ist eine illegale Droge. Die Höchststrafe beim Besitz einer „geringen Menge“ beträgt 5 Jahre (oder Geldstrafe). Bei einer nicht „geringen Menge“ drohen bis zu 15 Jahre Haft. Bei geringfügigen Mengen kann allerdings nach § 31a des BtMG von einer Strafverfolgung abgesehen werden. Welche Menge als geringfügig angesehen wird, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Letztlich muss der Richter entscheiden, was für ihn eine geringfügige Menge ausmacht, also glaubt nicht, dass man bei kleinen Mengen davon kommen kann, denn das ist, wie oben erwähnt, Auslegungssache!

Wichtig ist auch, dass es in manchen Staaten noch härtere Strafen gibt. So gibt es in manchen Staaten sogar die Todesstrafe auf Vergehen in Zusammenhang mit Cannabis. 

Szenenamen: Gras, Dope, Spliff, Junjahr, Stoff, Skunk, Weed, Hasch, Shit, Pot, Piece  

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Helmut Kuntz, Cannabis ist immer anders (Haschisch und Marihuana: Konsum-Wirkung-Abhängigkeit)
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Crack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crack ist „aufgebackenes“ Kokain, das zu 80-100 Prozent rein sein kann und somit viel reiner und viel gefährlicher als das übliche Straßenkokain ist, das zu etwa 30-60 Prozent aus Kokain besteht. Der Körper nimmt Crack viel schneller als Kokain auf. Seine Wirkung ist die gleiche wie bei Kokain, nur viel stärker.  

Erscheinungsform:
Crack gibt es in Form von Kristallen, die wie kleine Steine („Rocks“) aussehen. Einige der „Steinchen“ sehen wie Sandkörner aus, manche haben bis zu 2 cm Durchmesser. Sie variieren in der Farbe von Hellgelb oder Pink bis Weiß.

„Freebase“, eine andere, seltene Art Kokain zu bearbeiten tritt als feines weißes Pulver auf, das wir Puderzucker aussieht.

Der Gebrauch von Crack:
Crack wird meistens geraucht.
Man sollte es niemals spritzen, denn es gibt Dir keinen größeren „Kick“, aber die Überdosierung ist viel wahrscheinlicher!
 

Die Wirkung von Crack:
Manche meinen, man könne bei der Schilderung der Wirkung gar nicht übertreiben. Es wirkt innerhalb von Sekunden, hält aber nur kurz an. Wenige Minuten, höchstens eine Viertelstunde, fühlt man

  • eine unglaubliche Euphorie und Begeisterung und einen kräftigen Energieschub.
  • sich unglaublich wohl und kraftvoll.

Von allen Straßendrogen „kickt“ Crack am heftigsten. 

Crack: Eine Suchtdroge?
Die Chancen bei Crack süchtig zu werden sind höher als bei ALLEN anderen Drogen. Die körperliche Abhängigkeit ist sehr stark, da Crack ein unglaubliches Hoch bringt und sofort danach ein unglaubliches Tief, so dass der Körper immer mehr davon will. Auch psychisch  kann man abhängig werden und meinen, die Welt sei ohne Crack nicht zu ertragen.  

Die Gefahren:

  • Psychische Probleme: Man fühlt  starke Aggressionen, Hass und Misstrauen gegenüber anderen Menschen, sogar den Freunden und der Familie.
  • Man wird psychotisch, größenwahnsinnig und gewalttätig, verliert den Bezug zur Realität und kann Situationen nicht mehr rational einschätzen.
  • Viele Abhängige verkaufen alles was sie haben, denn dadurch, dass Crack nur so kurz wirkt, versucht man sich häufiger auf diesen  „Kick“ zu bringen und steckt so in der Schuldenfalle.
  • Wenn man „runterkommt“, will man niemanden um sich haben und niemand will bei einem sein, so das die Isolation immer größer wird.

Strafen für Crack:
Die Strafen sind ähnlich wie bei Cannabis, denn auch Crack ist eine illegale Droge und fällt unter das BtMG (Betäubungsmittelgesetz). 

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon

 

Crystal Speed

 

 

 

 

 

 

 

 

ist eine illegale synthetisch hergestellte Droge.

Crystal Speed wird als Pulver gesnieft, seltener in Tablettenform geschluckt oder in Wasser aufgelöst injiziert.

Die Wirkung dauert ca. 4- 20 Stunden an (einige Konsumenten reden von bis zu 70 Stunden!!!), der Rausch äußert sich in gesteigertem Selbstbewusstsein, verringertem Schmerzempfinden, fast kein Hunger- und Durstgefühl, stark erhöhten Blutdruck, Aktivitätendrang und erhöhten Rededrang.

Risiken und Langzeitschäden sind: Herzrasen, rasender Puls, Störungen des Herzrhythmus, Überhitzung (Fieber), Aggressivität, Gewichtsverlust, Hautentzündungen und Magenschmerzen und –durchbruch.

Bei Überdosierung sind Zuckungen, Brechreiz, Hirnblutungen mit plötzlichen Lähmungen, starke Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit und Herzstillstand zu erkennen.

Crystal Speed macht seelisch abhängig.

Vorsicht: Manchmal wird Crystal Speed sehr stark mit sehr, sehr feinen Glassplittern gestreckt!
 

Ecstasy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ecstasy ist eine weitverbreitete Diskodroge.

Ihre chemische Verbindung 3,4-Methylendioxy-N-Methylamphetamin, kurz MDMA. 

Erscheinungsform:
Ecstasytabletten gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Häufig sind darauf Logos, z.B. Tauben, aufgedruckt.
MDMA kann mit anderem Zeug gestreckt sein, wie Entwurmungsmittel für Hunde oder Talkumpuder. Es werden auch starke Drogen, wie Amphetamin, Ketamin oder Selegilin hinzugefügt, die schreckliche Nebenwirkungen haben könnten.
Selbst viele „verlässliche“ Marken sind gefälscht. Tatsächlich enthält nur ein Drittel aller verkauften Tabletten genug MDMA für einen „wirklichen“ Ecstasytrip.  

Der Gebrauch von Ecstasy:
Da es Ecstasy nur als Tablettenform gibt, wird Ecstasy normal genommen, in dem man die Tabletten schluckt.
 

Die Wirkung von Ecstasy:
Die Wirkung beginnt nach etwa 30 Minuten. Nach einer Stunde erreicht sie ihren Höhepunkt und hält 2-3 Stunden an:

  • Die Wahrnehmung verändert sich und Haut fühlt sich warm und kribbelig an.
  • Licht und Farben sind viel intensiver, Töne einmalig
  • Musik scheint lauter, die Beats eindringlicher
  • Das Energieniveau steigt so, dass man die ganze Nacht springen und tanzen will.
  • Man fühlt sich als Teil einer großen, glücklichen Menge

Ecstasy: Eine Suchtdroge?
Selten und in kleinen Mengen genommen macht Ecstasy nicht abhängig. Bei starkem Gebrauch verschwindet das Gefühl alles umfassender Liebe und die Wirkung beschränkt sich auf Stimulation. Wer Ecstasy jedes Wochenende über nimmt, kann abhängig sein. Man bekommt Entzugserscheinungen, wie Erschöpfung, hat tagsüber ein großes Schlafbedürfnis, kann nachts nicht schlafen und leidet unter Depressionen und Angstzuständen. 

Die Gefahren:

  • Das Herz pocht schnell, einem kann übel werden
  • Man kann „überstimuliert“ werden und dadurch panisch und zappelig reagieren
  • Arme und Beine können sich versteifen
  • mögliche Halluzinationen
  • Hitzschlag ist möglich, durch den vielen Wasserverlust beim Tanzen
  • möglicher Erinnerungsverlust
  • Panikattacken, Depressionen und Paranoia sind auch möglich

Strafen für Ecstasy:
Die Strafen sind auch hier ähnlich wie bei Cannabis, denn auch Ecstasy ist eine illegale Droge und fällt unter das BtMG( Betäubungsmittelgesetz). Schon mit nur 2 Pillen kann man wegen Drogenhandels festgenommen werden! 

Szenzenamen für Ecstasy:

E, Adam, XTC, Emphaty, MDMA, Love-Drug 

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Engelstrompete

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zur Familie der Nachtschattengewächse gehörenden Engelstrompeten stammen ursprünglich aus Südamerika. Wegen des schönen Aussehens sind sie weltweit beliebt und werden als Zierpflanzekultiviert. 

Erscheinungsform:
Da es eine Pflanze ist, ist die Erscheinungsform rein pflanzlich. 

Der Gebrauch von Engelstrompete:
Konsumiert werden die optisch prachtvollen, bis zu 30cm langen, trichterförmigen Blüten oder Blätter, ie geraucht oder gegessen werden. Auch die Einnahme als Tee kommt vor. 

Die Wirkung von Engelstrompete:
Abhängig von der Art der Einnahme tritt nach wenigen Minuten (beim Rauchen) oder nach 30-60 Minuten (nach Einnahme oral) ein Rauschzustand ein mit Halluzinationen und intensiven körperlichen Empfindungen.

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen

Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Fliegenpilz

 

 

 

Der Fliegenpilz ist, wenn er als Droge gehandelt wird illegal. Sein Wirkstoff ist Muscimol. Er wird entweder roh gegessen, gebraten oder als Sud gepresst.

Die Wirkung dauert ca. 5 bis 6 Stunden an und sieht so aus: Der User wird müde und erregt und er hat ein sehr verstärktes körperliches Ausdrucksgefühl, aber dies kann sich schnell ändern. Es kann zum Delirium oder es zu Erbrechen und Muskellähmung führen.

Bei längerem Gebrauch kann es zu einer psychischen Auslaugung kommen, aber zu einer richtigen Abhängigkeit ist nichts bekannt.
 

Heroin

 

 

 

ist eine illegale Droge

Heroin wird geraucht, gesnieft oder gespritzt.

Die Wirkung dauert ca. 3- 5 Stunden. Und äußert sich in Unternehmungslust, Verminderung des Hungergefühls und der Müdigkeit.

Die größte Gefahr besteht in Atemstillstand und Muskellähmung.

Die Langzeitschäden sind: Abmagerung, Menstruationsaussetzung und Gedächtnislücken
 

Ketamin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ketamin ist ein Injektionsnarkotikum, das auf den Körper einwirkt und so das Gehirn beeinflusst. Es wird als Beruhigungsmittel für Pferde verwendet und ist mit dem Veterinärnarkotikum PCP ( auch „angeldust“ genannt) verwandt. 

Erscheinungsform:
Verschrieben wird Ketamin als klare Flüssigkeit, auf der Straße wird es als weißes Pulver oder in Tablettenform verkauft. Das Pulver wird in Briefchen verkauft. Es kann geschluckt, oder inhaliert („geschnüffelt“) werden.  

Der Gebrauch von Ketamin:
Entweder Ketamin, wird gespritzt, geschluckt, oder inhaliert. Auch die Tabletten kann man  klein stoßen und „schnüffeln“
 

Die Wirkung von Ketamin:

  • Wenn Ketamin gespritzt wird, kommt der „kick“ wie bei Kokain, sehr schnell – womöglich von 30 Sekunden. Wird es geschluckt dauert es 20-30 Minuten. Dann geht es etwa 3 Stunden kräftig bergab.

Die Gefahren:

  • Der Körper ist starr und gelähmt
  • Fehlende Koordination
  • Schreckliche Halluzinationen können auftreten, wie z.B. das man meint zu fühlen, wie die Gliedmaßen wachsen und schrumpfen.
  • Man nimmt leicht zu viel, da die Stärke variiert kann man nie wissen, wie viel man nimmt
  • Ketamin schädigt das Gehirn. Wenn man sich niedergeschlagen fühlt, oder eine seelische Krankheit hat, sollte man es nicht nehmen.
  • Ketamin verlangsamt den Herzschlag und die Atmung.

Strafen für Ketamin:
Ketamin fällt nicht unter das BtMG. Der Besitz der Droge ist deshalb nicht strafbar. Es ist jedoch rezeptpflichtig und freier Verkauf und Weitergabe sind somit verboten. 

Szenzennamen für Ketamin:
K, Vitamin K, Ket, Special K, synthetisches Kokain 

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Kokain

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kokain wird aus den Blättern des Koka-Strauches gewonnen, die Koka-Blätter enthalten 0,2-1,5% Kokain. Dieser Koka-Strauch wird überwiegend in Bolivien, Kolumbien und Peru angebaut.

Kokain ist ein sehr starkes Stimulans, das ähnliche Eigenschaften wie Amphetamin hat. Zuerst wurde es frei als „wohltuendes Mittel“ verkauft, bis herausgefunden wurde, dass es sich hier um eine gefährliche Droge handeöt. Viele der Konsumenten  waren dann schon süchtig!
Trotzdem war Kokain zuerst nicht sehr verbreitet, doch dann förderte der Preis dieses, denn Kokain wurde immer billiger. Zudem wurde das „Crackrauchen“ etwas „besonderes“, was ebenfalls das Kokain eine größer werdende Rolle zuteilte.
 

Erscheinungsform:
Meist kommt „Straßenkokain“ als weißes, kristallines Pulver vor, das wie feines Salz aussieht. Normalerweise wird es in Briefchen mit 1g Pulver verkauft. Keiner weiß, wie viel davon Kokain ist. Nach der Herstellung aus Kokablättern ist das Kokainpulver zu etwa 85 Prozent rein, wenn es verkauft wird, sieht das ganz anders aus. Je häufiger das Kokain in der Dealerkette weiter verkauft wird, desto mehr wird es mit Glucose, Lactose oder Betäubungsmitteln gestreckt. Auch wenn Kokain schon in einer Konzentration von 60% gefunden wurde, erscheint es auf der Straße kaum 30-prozentig. Der Rest ist Dreck! 

Der Gebrauch von Kokain:
Wer Kokain schnupft, schiebt es gewöhnlich mit einer Rasierklinge oder der Kreditkarte zu „Linien“ zusammen. Dann wird es durch ein Röhrchen, oder eine Banknote in ein Nasenloch gezogen.
Weniger gefährlich als das Schnupfen ist es, Kokain mit Essen oder Getränken gemischt zu sich zu nehmen. Die Wirkung trifft dann etwas später ein.

Manche reiben es sich in den Gaumen. Weil Kokain auch ein natürliches Betäubungsmittel ist, wird der Gaumen davon taub.
Einige wenige injizieren Kokain, damit es schneller und intensiver wirkt. Das ist aber sehr gefährlich. Es ist riskant aufgrund einer möglichen Überdosierung! Dabei fängt das Herz an wie wild zu rasen und der Körper kann das nicht verkraften. Das kann zu Bewusstlosigkeit und plötzlichem Tod führen.
 

Die Wirkung von Kokain:
Die Wirkung beginnt nach Sekunden, dauert jedoch selten länger als eine halbe Stunde. Die Wirkung ist abhängig von der Konzentration des Kokain, der Umgebung, in der es genommen und wie oft es genommen wird und davon, wie viel mancher verträgt.

  • Man fühlt sich euphorisch und gut.
  • Das Leben sieht rosig aus. Stress und Ängste verschwinden.
  • Alles Gesagte erscheint wichtig: Ansichten, wie unsinnig auch immer, sind jetzt genau richtig und humorlose Witze wirken ungeheuer komisch
  • Hemmungen verschwinden und man fühlt sich sexuell erregt

Kokain: Eine Suchtdroge?
Auch wenn man selten körperlich abhängig wird, ist eine psychische Abhängigkeit äußerst wahrscheinlich. Sobald die guten Gefühle nachlassen, wird man von den negativen überwältigt, so dass schnell der Wunsch nach mehr aufkommt.  

Die Gefahren:

  • Man kann nicht schlafen, doch wenn man irgendwann einschläft, dann fühlt man sich nach dem Aufwachen müde und nervös.
  • Man kann panisch werden und sich bedroht fühlen
  • So kann es auch zu Gehwalttätigkeiten kommen

Strafen für Kokain:
Die Strafen sind ähnlich wie bei Cannabis, denn auch Kokain ist eine illegale Droge und fällt unter das BtMG( Betäubungsmittelgesetz). 

Szenzennamen für Kokain:
Koks, Schnee, Coke, White Lady, Heaven Dust

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Lachgas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lachgas, chemische Formel N2O ist ein farbloses, leicht süßlich riechendes Gas, das häufig in der Anästhesie verwendet wird. 

Erscheinungsform:
Es ist ein Gas. 

Der Gebrauch von Lachgas:
Meist wird es durch einen Ballon inhaliert. Wird das Lachgas direkt aus einer Kapsel konsumiert, kann die Lippe an der Kapsel festfrieren. Meistens wird das Gas nur einige Sekunden bis höchstens eine Minute inhaliert. Noch gefährlicher ist folgende Praxis: Um die Intensität der Inhalation und damit die Wirkung zu steigern, ziehen sich manche Konsumenten eine Plastiktüte über den Kopf.
 

Die Wirkung von Lachgas:
Lachgas wirkt selbst schmerzlindernd, aber kaum betäubend, weswegen andere Narkosemittel beigefügt werden müssen.

Es wird in der Lunge schnell aufgenommen und hat eine Wirkungsdauer von ca. 1 bis 4 Minuten. 

Strafen für Lachgas:
Lachgas unterliegt zwar nicht dem BtMG, der Handel auf Partys wird allerdings strafrechtlich verfolgt wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz.
 

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon

 

Liquid XTC

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

auch GHB (Liquid Ecstasy) genannt

GHB (Gammahydroxybutyrat) ist ein Injektionsnarkotikum, das vor Operationen verabreicht wird. Es soll am Tod des Schauspielers River Phoenix mitgewirkt haben. Es wird in Discos, vor allem in der Schwulen-Szene immer beliebter. GHB, wie auch Rohypnol, wird zum „Aufpeppen“ von Getränken benutzt. 

Erscheinungsform:
GHB ist normalerweise flüssig und wird in Fläschchen verkauft. Man findet es auch als Pulver, Tablette oder Kapsel.  

Der Gebrauch von GHB:
Es wird geschluckt und schmeckt leicht salzig.
 

Die Wirkung von GHB:
Es dauert 10 Minuten bis zu einer Stunde, bis die Wirkung von GHB beginnt. Dabei kommt es auf die eingenommene Menge, die Konzentration und das Körpergewicht an. Eine kleine Menge GHB wirkt wie Alkohol. Es enthemmt, macht kontaktfreudiger und ähnlich euphorisch wie Ecstasy. Wenn die Dosis hoch ist, weicht die Euphorie und man fühlt sich stark betäubt, ist müde und schlapp. 

GHB: Eine Sexdroge?
Angeblich steigert GHB das sexuelle Verlangen, das ist jedoch nicht bewiesen. Da GHB enthemmend wirkt, wird man vielleicht draufgängerischer. 

Die Gefahren:

  • Wenn Du die Dosis erhöhst, kannst Du die Kehrseite von GHB kennenlernen, denn man
  •  kann sich versteifen
  • schmerzhafte Muskelzuckungen bekommen
  • sich orientierungslos fühlen
  • aufhören zu atmen und ins Koma fallen

Strafen für GHB:
GHB fällt nicht unter das BtMG, der Besitz der Droge ist deshalb nicht strafbar. Da es ein Arzneimittel ist, sind Verkauf und Weitergabe ohne Genehmigung strafbar. 

Szenzennamen für Methylamphetamin:
Liquid Ecstasy, Liquid E, Liquid X, Gamma 

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

LSD

 

 

ist eine illegale Droge

LSD ist meist eine Flüssigkeit, die auf Löschpapier getropft wird.

Die Wirkungsdauer beträgt zwischen 6und 12 Stunden und äußert sich in Halluzinationen, Euphorie, Angst und Panik.

Langzeitwirkungen sind: Schwindel und Herzschlagerhöhung. 

Methadon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Methadon ist ein vollsynthetisch hergestelltes Opioid. Es wurde in der Öffentlichkeit bekannt als Opiatersatzstoff durch seine breite Anwendung in Substitutionsprogrammen (Behandlung von Opioidabhängigen mit legalen Ersatzdrogen).

1939 wurde Methadon "erfunden" und 1941 patentiert. Seit den 1960er wird Methadon als Drogenersatzstoff benützt und das erstmalig in den USA!

Methadon wird voll-synthetisch hergestellt, im Gegensatz z. B. zu Heroin, das halbsynthetisch aus dem natürlichen Opium-Alkaloid Morphin hergestellt wird. Chemisch-strukturell unterscheidet sich Methadon von den Opiaten Morphin und Heroin deutlich. Die Synthese des Methadon ist aus technischer Sicht recht einfach.

Wer sich fragt, warum man Methadon als Drogenersatzstoff nimmt, stellt eine berechtigte Frage, die aber leicht zu beantworten ist. Methadon ist vor allen Dingen für Heroinabhängige ein Drogenersatzstoff, die unter Entzugserscheinungen leiden. Methadon ist legal in der Apotheke zu erwerben, wenn auch rezeptpflichtig. Heroin dagegen ist eindeutig illegal!

Nebenwirkungen von Methadon:

starke Abhängigkeit, sedierende Wirkung, starkes Schwitzen, Konzentrationsstörungen, Euphorie, Miosis ( medizinische Begriff für eine Verengung der Pupille aufgrund der Kontraktion eines Ringmuskels, des Musculus sphincter pupillae), Schlafstörungen, selten Tachykardie (anhaltende Pulsbeschleunigung auf über 100 Schläge pro Minute), Hypotonie (Druck unterhalb der Norm), Verstopfung, da wie alle Opiate darmlähmend, Atemdepression, d.h. der Atemantrieb wird reduziert. Bei Langzeiteinnahme Lymphozytose, Hyperprolaktinämie, Hyperalbuminämie, Konzentrationserhöhung der Globuline im Blut.

Nicht unerheblich ist die als Nebenwirkung entstehende Antriebslosigkeit, oftmals gepaart mit depressiven Schüben, Alkoholmißbrauch und eine nachlassende (oft nicht mehr vorhandene) Libido. Häufig kommt es auch zu Wassereinlagerungen und dadurch zu Gewichtszunahmen.

Zeichen einer Überdosierung sind bis zur Größe eines Stecknadelkopfes kontraktierte Pupillen, schwere Atemdepression, starker Blutdruckabfall, Tachykardie, Hyperthermie, Bewusstseinsstörungen bis zum Koma und dem Tod durch Ersticken. Bei Personen ohne Opioiderfahrung können ein bis eineinhalb Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich sein. (spezielle Gefahr für Kinder) Zur Behandelung einer Überdosierung stehen entsprechende antagonistische Medikamente wie z.B. Naloxon oder Naltrexon zur Verfügung wobei deren Wirkung wesentliche kürzer ist (ca. 1 Stunde) als die des Wirkstoffs Methadon bzw. Levomethadon ( bis 48 Stunden atemdepressive Wirkung ) was Nachinjektionen nötig macht.

Anwendung von Methadon:

  • Methadon kann gut in Tabletten- oder Tropfenform oral eingenommen werden.
  • Für die Einnahme wird es mit Zuckersirup verdünnt, und blau (Polamidon) oder gelb (Methadon) eingefärbt (soll Injektion verhindern).
  • Es erzeugt wegen der langsamen Anflutung bei oraler Einnahme keinen Kick. Damit entfällt das besondere euphorische Gefühl, das zur Verstärkung der Sucht führt. Wird Methadon jedoch intravenös injiziert, ähnelt die Wirkung einer Heroininjektion.
  • Es hat eine Halbwertszeit von ca. 24 Stunden und wirkt damit etwa dreimal so lang wie Heroin.

Es kann daher als starkes Schmerzmittel verwendet werden, z.B. bei Tumorkranken, die ein langwirksames Mittel benötigen. Bekannt wurde es in der Öffentlichkeit durch Abgabeprogramme an Heroinabhängige. Ziel war die gesundheitliche und psychische Stabilisierung dieser Suchtkranken durch den Wegfall des Zwangs, täglich viel Zeit und Geld für die Beschaffung von Heroin aufzuwenden, mit den bekannten Begleiterscheinungen (Diebstähle, Prostitution, Verbreitung von HIV und Hepatitis): Die überwachte Abgabe erfolgt nur gegen Vorlage eines BtM-Rezeptes (Betäubungsmittelgesetz), welches von den wenigsten Ärzten ausgestellt wird und werden kann (In der Schweiz benötigen Ärzte zu diesem Zweck eine spezielle Bewilligung).

Für die Heroinsubstitution (Ersatzbehandlung) ist bei 90 % der Betroffenen eine einzige tägliche Methadonabgabe ausreichend. Ca. 10% der Menschen sind jedoch fast metabolizers, d. h. sie bauen Substanzen wie Methadon schneller ab. Hier muss u.U. eine Abgabe in zwei Tagesdosen erfolgen. Durch die langsamere Ausscheidung kommt es im Gegensatz zum Heroinkonsum, wo der Blutspiegel zwischen zwei Einnahmen rasch absinkt, kaum zu Unterdosierungen. Damit wird die Endorphinproduktion (=körpereigene Substanzen mit Opioidwirkung) viel vollständiger unterdrückt, was wahrscheinlich die heftigeren Entzugserscheinungen (szenensprachlich Affe) bei plötzlichem Absetzen der Substanz erklärt. Bei langsamem stufenweisem Ausschleichen können die Symptome erträglich gehalten werden. Kurzfristig kann mit Methadon auch ein Heroinentzug aufgefangen und zu Ende geführt werden (Spital - Gefängnisaufenthalte).

In der Veterinärmedizin wird die Komponente Levomethadon als Narkotikum zwecks Durchführung chirurgischer Eingriffe bei Hunden eingesetzt.

Heroinsubstitution

In der Medizin durchlief man drei Methoden, wie man mit Methadon Heroinabhängige von ihrem eigentlichen Suchtmittel abbringen könnte.

Bei der Methadonblockade stand der Gedanke im Vordergrund, dem Körper des Abhängigen soviel Methadon zu verabreichen, dass das eigentliche Suchtmittel Heroin seine Wirkung nicht mehr entfalten konnte. Auf diese Weise hoffte man, den Süchtigen von der Beschaffung der illegalen Droge abzuhalten.

Gesellschaftlich bestand jedoch der Anspruch, den Abhängigen vollständig von dem Suchtmittel zu lösen, so dass man recht bald zur Methadonreduktionsmethode, der so genannten Entgiftung, überging. Bei dieser Methode wird anfangs die individuell benötigte Menge an Methadon ermittelt, der zu Behandelnde auf dieser Dosis stabilisiert, um dann im Laufe der Zeit die verabreichte Menge schrittweise zu verringern. Auf diese Weise sollte die Abhängigkeit gelöst werden. Es zeigte sich jedoch, dass viele der so Behandelten wieder rückfällig wurden, indem sie zusätzlich oder im Anschluss wieder Heroin konsumierten. Dieses Zurückfallen wird durch die, auch lange noch nach dem körperlichen Entzug vorhandene, psychische Abhängigkeit verursacht. Diese bewirkt nicht nur ein eingeschränktes, auf Drogen fixiertes Bewusstsein, sondern unter Anderem auch schwere Depressionen.

Man ging dann über zur Methadonerhaltungsmethode. Hierbei wird lediglich das Heroin durch eine entsprechende Menge Methadon ersetzt. Diese Methode kann nur zum Erfolg führen, wenn gleichzeitig eine komplette Umstellung in der Lebensführung erfolgt. Dazu gehört Distanz zur Szene und eine als sinnvoll empfundene Tätigkeit.

Für auf den deutschen Drogenszenen erhältliches Methadon gibt es folgende Bezeichnungen: Dolly, Metha, Pola (für l-Polamidon) ,Saft, Sosse

Links:

www.wikipedia.de

 

Methylamphetamin (Crystal)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Methylamphetamin ist ein künstliches Stimulans. Ähnlich wie Amphetamin, nur viel stärker. Es verhält sich zu Amphetamin wie Crack zu Kokain und es kann zu 90-100 Prozent rein sein.  

Erscheinungsform:
Methylamphetamin gibt es in cremigweißem oder sandfarbenen Pulver, das in Briefchen verkauft wird. Auch in Tablettenform gibt es Methylamphetamin, wobei die Tabletten unterschiedliche Formen haben. Ebenfalls gibt es klare, farblose Kristalle. 

Der Gebrauch von Methylamphetamin:
Schlucken ist die am wenigsten gefährliche Methode. Es dauert etwa eine halbe Stunde, bis es wirkt. Rauchen führt zu einem starken, fast sofortigen „Hit“ durch die inhalierten Dämpfe. Normalerweise wird das Pulver nicht geraucht, da seine Wirkung durch das Erhitzen verringert wird. Man sollte Methylamphetamin niemals spritzen und nicht zusammen mit anderen Drogen einnehmen.
 

Die Wirkung von Methylamphetamin:
Eine winzige Menge dieser unangenehmen Stimulans hat gewaltige Folgen – so stark ist es. Die Wirkung vergeht nur langsam. Je nach eingenommener Menge und der Konstitution des Gebrauchers kann sie über Stunden anhalten. Man fühlt sich euphorisch, energiegeladen und unbesiegbar. 

Methylamphetamin: Eine Suchtdroge?
Innerhalb einer kurzen Zeit kann man körperlich abhängig werden, ähnlich wie bei Crack. Wenn man diese Droge regelmäßig nimmt, wird man psychisch abhängig und kann ohne sie nicht mehr leben. Der Entzug kann zu Depressionen, Panikattacken und Paranoia führen. 

Die Gefahren:

  • Die Nebenwirkungen können tödlich sein
  • Man kann einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleiden. Die Körpertemperatur wird erhöht; das kann zu einem Hitzschlag führen, vor allem wenn man in der Disco ist und weitere Drogen nimmt. (Hitzschlag kann ebenfalls töten)
  • Die Gewöhnung setzt schnell ein. Wer ständig etwas nimmt, braucht bald gefährliche Mengen, um nur annähernd die richtige Wirkung zu erzielen.
  • Die Gefahr der Überdosierung ist sehr groß und eine winzige Menge kann zu viel sein und zu Krämpfen, Ohnmacht und Tod führen.

Strafen für Methylamphetamin:
Die Strafen sind ähnlich wie bei Cannabis, denn auch Methylamphetamin ist eine illegale Droge (seit 1988) und fällt unter das BtMG( Betäubungsmittelgesetz). Der Besitz, auch schon in geringen Mengen, ist strafbar und wird verfolgt. 

Szenzennamen für Methylamphetamin:
Ice, Crystal, Meth, Glass

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Nikotin

 

 

 

 

 

Nikotin ist in der Tabakpflanze enthalten. Diese Pflanze wird gestoßen, geschnitten, aber auch gemahlen.

Nikotin wird meist geraucht (Zigarette, Zigarillo, Zigarre, Pfeife), aber auch gekaut und geschnupft (Schnupftabak).

Die Wirkung ist anregend, beruhigend, blutdrucksteigernd und die Magensaftproduktion erhöht sich. Nach längerer Einnahme fällt der Blutdruck.

Bei Nikotinvergiftung treten Krämpfe und Atemlähmungen auf.

Langzeitfolgen sind: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Konzentrationsschwäche, Durchblutungsstörungen (“Raucher-Bein”), sehr hohes Krebsrisiko.

Seelische Abhängigkeit. 
 

Opiate

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Opiate sind psychoaktive Stoffe, die entweder aus dem Milchsaft des Schlafmohns gewonnen werden oder aber synthetisch hergestellt sind.  

Der Gebrauch von Opiaten:
Opiate sind eine Medikamentengruppe, die zur Behandlung starker Schmerzen eingesetzt wird. So hilfreich sie in dieser Indikation sind, so sorgfältig müssen die Gefahren abgewogen werden. 

Die Wirkung von Opiaten:
Sie betäuben die Schmerzen und einige Opiate, wie z. B. Heroin oder Morphin haben zusätzlich eine euphorisierende Wirkung.  

Die Gefahren:

  • Schwitzen, Juckreiz, Muskelerschlaffung
  • Muskelstarre, Müdigkeit, Schwindel, Atemlähmung
  • Krampfanfälle, depressive Verstimmung
  • Einengung der Pupillen
  • Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen
  • uvm.

Die Probleme bei Opiaten:
Die Tatsache, das Opiate häufig als Suchtmittel missbraucht werden, hat dazu geführt, dass die meisten Ärzte sie sehr zurückhaltend verordnen. Diese grundsätzlich begrüßenswerte Entwicklung hat leider den Nebeneffekt, dass Krebspatienten, die unter starken Schmerzen leiden, in Deutschland oft zu spät und zu niedrig dosiert mit Opiaten behandelt werden.  

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon

 

PCP

 

 

 

 

 

 

 

 

(Phencyclidine) ist illegal.

PCP gibt es in der Form von Pulver und Flüssigkeit.

Die Wirkungen sind: Übelkeit, Erbrechen, Magenkrämpfe, Herzrasen, Agressivität und Todesängste.

Langzeitwirkungen sind: Leberschäden, verminderte Leistungsfähigkeit, dauernde Müdigkeit, Flashbacks und Depressionen.
PCP macht psychisch abhängig.

 

Eine Geschichte über PCP:

Im Polizei-HAuptquartier von Baltimore (USA) streckte der Student Charlie Innes, wegen eines  Sittendeliktes inhaftiert, die Hände durch das Zellengitter. Zwischen seinen Fingern quoll eine geleeartige Masse hervor. Der 26jährige hatte sich die Augen aus den Höhlen gekratzt. Innes stand unter Einfluss eines Rauschgiftes, dessen Wirkung gefährlicher und folgenschwerer ist als die jeder bislang bekannten Droge: PCP.
(Der Spiegel, Ende 1980)
 

Ritalin

 

ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, ansonsten aber eine illegale Droge. Es wird gegen Hyperaktivität eingesetzt.

Ritalin sind Tabletten, sie wirken antriebssteigernd und es können Halluzinationen auftreten.

Die Risiken sind: Angstzustände, Muskelkrämpfe, Erbrechen, Schweißausbrüche, Hitzewallungen und Kopf- schmerzen......
 

Salvia Divinorum

 

 

 

 

 

 

 

 

Salvia Divinorum ist eine Pflanze, deren Blätter von den Mazteka-Indianern gekaut werden, um halluzinoge Rauschzustände zu erzeugen. 

Erscheinungsform:
Salvia Divinorum gibt es auch als Tee, oder eben in Form von getrockneten Blättern.

Der Gebrauch von Salvia Divinorum:
Kauen der Blätter, oder schlucken des Tees.
 

Die Wirkung von Salvia Divinorum:
Es hat eine starke halluzinogene Wirkung. Die Wirkung setzt beim Rauchen schnell ein und hält zwischen fünf und 30 Minuten an. Werden die Blätter gekaut oder als Tee getrunken, setzt sie Wirkung nach ca. 10 Minuten ein und kann etwa eine Stunde dauern.
 

Die Gefahren:

  • Tödliche Vergiftungen sind möglich

 

Informationen aus:

Dr. Miriam Stoppard – Alles über Drogen
Bernhard van Treeck Drogen- und Sucht-Lexikon
 

Stechapfel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Stechapfel gehört zur Gattung der Nachtschattengewächse, welche ca. 20 Arten umfasst. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Nordamerika, inzwischen ist sie fast überall verbreitet. Wegen seinem Hohen Alkaloidgehalt ist der Stechapfel hochgiftig! Aufgrund seiner schmerzstillenden und halluzinogenen Wirkung wurde (bez. Wird) er in machen Kulturen zu religiösen oder kultischen Zwecken genutzt. Er ist allerdings auch eine gefährliche Droge… 

Wirkung:
Pflanzenteile des Stechapfels werden gepresst oder als Tee gekocht. Schon das Inhalieren der Dämpfe aus der Blüte können eine gesundheitsschädliche Wirkung haben! Bereits nach einigen Stunden können Halluzinationen auftreten, die extrem Lange andauern können (bis zu 36 Stunden). 

Der Stoff Scopolamin bewirkt eine Auflösung des Zeitempfindens, auch Angstzustände und innere Unruhe können Folgen der Einnahme sein. Der Konsument befindet sich in einer Art „halbwachen Zustand“. Trotz der Halluzinationen sind sprechen und denken möglich.  

Folgen der Einnahme:
Stechapfel ist hochgiftig! Schon 13-17 Samen können tödliche Folgen haben und auch durch den Teeaufguss können noch Teile des Gifts enthalten sein.
 

  • Stark erweiterte Pupillen
  • Schluck- und Sprachstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Sehstörungen
  • Innere Unruhe
  • Weinkrämpfe und starkes Mitteilungsbedürfnis
  • Herzrhythmusstörungen bis hin zu komatösen Zuständen
  • Bewusstlosigkeit
  • Tod durch Atemlähmung
     
   
Beratungsstellen:

Adressen der Beratungsstellen findet ihr in jedem Telefonbuch oder unter:       
www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/dhsidx.html  
 

Designerdrogen:

oder auch Partydrogen, sind Drogen, die in Labors aus Arznei- oder klassischen Rauschmitteln hergestellt werden. Sie sind preiswert, schnell und massenhaft zu produzieren und sie haben eine sehr große Gewinnspanne.

Es gibt drei Hauptgruppen:

  • Amphetamine

  • Phencyclidine/ Trytamine (PCP)

  • Fentanyle/ Prodine (= MPPP / MPTP)

Designerdrogen werden geschluckt, injiziert, intranasal aufgenommen, geraucht oder auf die Haut gebracht.

Auch die Wirkungen sind unterschiedlich, so treten bei Amphetaminen z.B.: Euphorie und Lustgefühle auf, während bei PCP Halluzinationen und Selbstüberschätzung uvm. auftreten und wiederum können bei Fentanylen/ Prodinen ähnliche Wirkungen wie bei Heroin auftreten, nur sehr viel stärker.

Amphetamine machen meistens „nur“ seelisch abhängig, während PCP und Fentanyle/ Prodine körperlich und seelisch abhängig machen.

VORSICHT: Da man bei Designerdrogen nie weiß, was darin enthalten ist, kann schon die erste Einnahme zum Tod führen!
 

Sucht:

 

 

 

Sucht kommt nicht vom Wortstamm „suchen“, sondern von „siech“ (siechen = krank). Im Mittelalter bis hin zum 18. Jahrhundert kannte man daher auch Begriffe wie Wassersucht, Schwindsucht usw....

Sucht ist ein schleichender Prozess, ein „dahinsiechen“. Niemand wird plötzlich süchtig, vielmehr entwickelt sich Abhängigkeit nach und nach. Meist fängt es harmlos an, werden die positiven Wirkungen einer Droge genutzt und für viele bleibt es harmlos. Bei manchen entsteht Gewohnheit und Missbrauch, bei einigen Sucht und Abhängigkeit.

 

Nachweisbarkeit der Drogen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Allgemeinen gelten für alle Drogen, dass man sie im Blut und im Urin bis zu 3 Tagen nachweisen kann, in den Haaren bis zu mehreren Monaten!!!

Cannabis:

  • Nachweis im Urin: bis zu 8 Wochen

  • Nachweis im Blut: bis zu 3 Wochen

  • Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten

 Crystal Speed:

  • Nachweis im Urin: 2- 4 Tage

  • Nachweis im Blut: 2- 4 Tage

  • Nachweis in den Haaren: ja nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten

 Ecstasy:

  • Nachweis im Urin: ca. 1- 4 Tage

  • Nachweis im Blut: ca. 1 Tag

  • Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten

 Kokain:

  • Nachweis im Urin: 2- 4 Tage

  • Nachweis im Blut: 1 Tag

  • Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten

 LSD:

  • Nachweis im Urin: 5 Tage

  • Nachweis im Blut: kürzer als im Urin, jedoch nicht genau bestimmbar

  • Nachweis in den Haaren: es gibt keine genauen Angaben!

 Amphitamine (Speed):

  • Nachweis im Urin: 2- 4 Tage

  • Nachweis im Blut: 2- 4 Tage

  • Nachweis in den Haaren: je nach Haarlänge bis zu mehreren Monaten

Zeitleiste:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Urzeit: Fliegenpilz, Schnupfdrogen, Hexensalben

  • 50.000: Ureinwohner Australiens erleben die „Traumzeit“ durch Nachtschatten-Drogen

  • 3050: Ötzi stirbt, mit Sporen von halluzinogenen Pilzen

  • 3000: An der Küste Ecuadors wurden Coca-Blätter gekaut

  • 2737: In China wird Haschisch als Heilmittel gegen Verstopfung und Rheuma verwendet

  • 2.Jahrtausend: erste Herstellung von Bier

  • 9.Jahrhundert: König Salomo besingt die erotisierende Wirkung von Wein

  • um 300: Mohnsaft (Opium) wird in der Medizin eingesetzt; Mohnkapsel wird Zeichen des Morpheus (Gott der Träume und des Schlafes) und Thanatos (Gott des Todes)

  • ca. 34: Jesus setzt beim Abendmahl Wein als Sakrament ein

  • um 500: Hanofsamo taucht in Europa auf medizinischen Rezepten auf; in Ägypten steht Zähneausreißen auf den Gebrauch von Haschisch

  • 6. Jahrhundert: Tee ist in China als Genussdroge in großen Umfang in Gebrauch

  • um 800: die Araber bringen Tee nach Europa

  • 1492: Kolumbus geht in Kuba an Land (Tabak ist weit verbreitet); bringt dafür Alkohol

  • 1806: Morphin wird erstmals isoliert

  • 1840: in Irland wird Äther ausgeschenkt

  • 1849: Edgar Allan Poe stirbt am 7.10. an Alkohol- und Opiumsucht

  • 1870/71: während des deutsch-französischen Krieg wird als Analgetikum vermehrt Morphin eingesetzt

  • 1872: Wilhelm Busch in der Frommen Helene: „Wer sorgen hat, hat auch Likör!“

  • 1885: Robert Louis Stevenson schreibt in rasender Eile 2mal Dr. Jekyll und Mr. Hyde bekam wegen seinem langem Nasenkatarrh kokainhaltige Medikamente

  • 1886: Coca Cola kommt auf den Markt

  • Ende 19. Jahrhundert: erste Kokainwelle

  • 1930: Marihuana wird in den USA als Killerdroge verfolgt

  • 1938: LSD wird synthetisiert

  • 1945: Hitler bringt sich um (Drogen- und Medikamentensucht vorhanden); Göring war viele Jahre morphinsüchtig

  • 1950er Jahre: Parke Davis bringt PCP als Analgetikum auf den Markt, zieht es 65 wieder zurück

  • 1965: Tetrahydrocanabinol wird entdeckt

  • 1969: Easy Rider kommt in die Kinos (es wird mit Kokain gedealt und Marihuana geraucht); Jack Nicholson: „Jeden Morgen ein Joint und der Tag ist dein Freund!“

  • 1980er Jahre: Crack taucht erstmals auf

  • 1996: Folgende Drogenmengen werden beschlagnahmt:
             160kg Amphetamine
             692.397 Konsumeinheiten Ecstasy
             9.367 kg Cannabis
             898 kg Heroin
             1.373 kg Kokain
             67.082 Konsumeinheiten LSD

FIKTION

  • 2020: Liste der zehn häufigsten Todesursachen wird veröffentlicht (die meisten sterben an Tabakkonsum)

  • 2100: Die Zahl der Süchtigen überschreitet die Zahl der Nichtsüchtigen

Die Geschichte des Kokains:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kokain liefernde Pflanze des Koka Strauches wurde nachweislich schon vor mehr als 4.000 Jahren bei Indianern in den südamerikanischen Anden als Heilmittel und für Stammesrituale benutzt.

Während des Mittelalters erreichte die Pflanze dann auch das europäische Festland und ihr Wirkstoff Kokain wurde in den Jahren um 1860- 1885 chemisch unter anderem durch Albert Niemann isoliert. Durch die Verherrlichung des Stoffes in einem Aufsatz Sigmund Freuds im Jahre 1884 wurde die Droge weiter bekannt und der Boom des Zaubermittels begann.

Die Droge wurde bald darauf als Narkotikum in der Medizin eingesetzt und eroberte alsbald auch die Normalbürger. Fast alles wurde mit dem Zaubermittel versetzt: Zigaretten, Elixiere, Stärkungsmittel, Koka-Liköre, Weine und bekanntermaßen das als Kopfschmerzmittel verwandte Coca- Cola -– das einen Kokaingehalt von ungefähr 0,0025 % aufweisen konnte – mit seinen zahlreichen Konkurrenten Koca Nola, Nerv Ola oder Wise Ola.

Weiteres Einsatzgebiet war der medizinische Sektor. Kokain hielt als Schmerzmittel gegen Kopf- und Zahn- schmerzen her und wurde weiterhin gegen Nasenschleimhautentzündungen und Asthma eingesetzt.

Ende das 19. Jahrhunderts wurde unter anderem durch die Connecticut State Medical Society die extreme Suchtgefahr und körperliche Schädigung des Stoffes bekannt. 1914 wurde mit dem Harrison-Gesetz der Verkauf und die Verteilung von Kokain und anderen Drogen in den USA letztendlich unter die Aufsicht des Staates gestellt. Grund hierfür waren allerdings keine medizinischen Bedenken, sondern rassistische Hintergründe: Man fürchtete sich vor von Kokain besessenen Schwarzen. Großbritannien und andere Länder folgen dem im Jahre 1916. Allerdings aus medizinischer Sicht.

In den 1920er Jahren erlebte Deutschland sein Kokainhoch und das Rauschmittel wurde kurz darauf dem neuen Btmg unterstellt und somit verboten.
 

10 Stresskiller für den Alltag:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Nimm dir Auszeiten. Auch und gerade in hektischen Zeiten wirkt ein Spaziergang, ein Bad oder eine Tasse Tee wahre Wunder. 

  • Plane deinen Tagesablauf und teile deine Arbeit gut ein. 

  • Setze dir für deine Arbeit überschaubare zeitliche Rahmen. 

  • Schließe in schwierigen Momenten die Augen und konzentriere dich auf deinen Atem. 

  • Bringe erst eine Sache zu Ende, bevor du mit der nächsten beginnst. 

  • nimm dir nicht zuviel auf einmal vor. 

  • Vermeide, in Zeitdruck zu geraten. Gehe bei wichtigen Terminen rechtzeitig los, damit du nicht abgehetzt in der letzten Minute ankommst. 

  • Breche unergiebige Auseinandersetzungen ab und nimm dir genügend Bedenkzeit. Überlege in Ruhe, was die Gründe für den Krach sind, und suche erst dann wieder die Diskussion. Versuche rechtzeitig, deine  Gefühle auszudrücken.

  • Nimm gesundheitliche Probleme ernst. Lass dir Zeit, Beschwerden richtig auszukurieren. 

  • Gib dem Körper gerade vor Prüfungen und in Krisenzeiten, was er an Nahrung und Schlaf braucht.

© Layout von Gondram - Text von Stefanie Droop, Marina Kleinlein und Gondram
schuelermosaik.de