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Lexikon - Drogen


·      Abstinenz
   
 Völliger Verzicht auf ein Suchtmittel. Für den Suchtkranken ist das die einzige Chance, von seiner Sucht loszukommen.  Ein Ex-Alkoholiker
       kann selbst durch eine Schnapspraline oder durch Weinsoße rückfällig werden.

·      ACID
engl. Säure. Bezeichnung für LSD

·      ACID Hedd
Jemand, der LSD nimmt

·      Acetylierung
chemische Reaktion, bei der eine Acetylgruppe in eine organische Verbindung eingeführt wird.

·      Alraun
ist die Wurzel der in den Mittelmeerländern vorkommende Mandragora officinarum. Sie hat eine menschenähnliche Gestalt und soll als „Zaubermittel“ Glück, Reichtum und Liebe bringen.

·      An der Nadel hängen
süchtig sein

·      Anfixen
jemanden mit Drogen bekannt machen

·      Antörnen
sich berauschen

·      Anurie
fehlende oder eingeschränkte Harnausscheidung

·      Applikation
Anwendung von Heilmitteln oder -verfahren

·      Arbeitsplatz und Drogen
Während in den USA bei großen Firmen, insbesondere auf besonders gefährdeten, sicherheitsrelevanten Firmen (z.B.: Fluggesellschaften) Drogentests bereits seit Jahren Standard sind, wurden bei deutschen Firmen erst seit 2 Jahren Drogen- Screenings bei Einstellungen durchgeführt. Dazu werden Urinproben auf Cannabis, Opiate und Ecstasy untersucht. In Deutschland sind diese Drogentests freiwillig. Bei positivem Ergebnis werden die Bewerber an eine Drogenberatungsstelle vermittelt und erhalten nach 4 Wochen einen neuen Bewerbungstermin.

·      Arrhytmie
Rhythmusstörung der Herzschlagfolge

·      Aspiration
das Eindringen von Fremdkörpern in die Atemwege während der Einatmung, besonders bei Bewusstlosen

·      Augen auf Null drehen
sterben

·      Benzphetamin
   
illegale Droge, die bis Mitte der 80er Jahre als Arzneimittel verwendet wurde. Bei Überdosierung: Verwirrtheit, 
     Angstzustände, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufkollaps und Koma.

·      Berliner Tinktur
Szenebegriff für eine in den 70er Jahren von Opiatabhängigen selbsthergestellte Tinktur aus Rohopium und Essigsäure. Sie wurde gewöhnlich über einer Feuerzeugflamme auf einem Löffel aufgekocht, anschließend durch Zigarettenfilter gefiltert und injiziert.

·      Beschaffungskriminalität
Verbrechen, das zur Geldbeschaffung für Drogenbedarf begangen wird.

·      Bewusstseinserweiterung
Bislang unzugängliche Bereiche des Bewusstseins werden erschlossen. Dies können verdrängte Erlebnisse wie auch heimliche Träume und Wünsche sein. Bewusstseinserweiterung lässt sich durch Drogen, aber auch durch Fasten, Meditation, Yoga, Tanz oder Sport erreichen.

·      Bodypacks
Drogenschmuggel in kleinen Behältern, z.B.: Kondomen, die am Körper, im Magen oder Darm versteckt werden.

·      Bradykardie
verlangsamte Herzschlagfolge mit einer Pulsfrequenz von unter 60 Schläge/ Minute bei Erwachsenen. Bradykardie kann völlig harmlos oder krankhaft bei Schilddrüsenunterfunktion, Hirndrucksteigerung, Gelbsucht sein.

·      Brokenhome
Zerrüttelung der Familie, durch Trennung oder Tod wird als eine Enstehungsbedingung zur Drogenabhängigkeit diskutiert.

·      Brolamfetamin
nicht verkehrs- und verschreibungspflichtiges Halluzinogen

·      Chloralhydrat
   
ist ein synthetisches Schlafmittel, das 1832 von Liebig entdeckt wurde, jedoch ist es heute wegen den Nebenwirkungen
     (Übelkeit, Erbrechen) ohne Bedeutung. Es kann bei Überdosierung zum Tod durch Herzstillstand oder zentrale
     Atemlähmung führen.

·      Clean
Szenebegriff für „drogenfrei“

·      Codein
verschreibungspflichtiges hustenstillendes Mittel

·      Connection
engl. Verbindung, Rauschgifthändlerbande

·      Cyanwasserstoff
Blausäure

·     Dealer
   
Szenebegriff für „Drogenhändler“. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden:
      a) süchtiger Kleindealer, er dealt um sich die eigene Sucht finanzieren zu können
      b) Großdealer, er exportiert Drogen im großen Stil und ist normalerweise nicht süchtig

·      Dehydration
Entquellung des Protoplasmas der Zelle durch Wasserabgabe. Die Dehydration führt zu Gefrierpunktserniedrigung und damit zur Kälteresistenz.

·      Delirium
Sinnestäuschungen beim Entzug von Alkohol oder anderen Drogen.

·      Depersonalisation
psychischer Zustand, in dem die Person, den Körper oder einzelne Körperteile als nicht zum Ich gehörig erlebt.

·      Dilatation
normale oder krankhafte Erweiterung eines Hohlorgans, z.B.: des Herzens.

·      Dopamin
biogenes Amin, biochemische Vorstufe von Naradrenalin Adrenalin, wirkt im Zentralen Nervensystem als Neurotransmitter.

·      Doping
Leistungssteigerung durch Medikamente oder andere Mittel.

·      Drogen
niederl. drog, trocknen. Ursprünglich waren Drogen getrocknete Pflanzen oder Kräuter, die als Gewürz, Parfüm oder Medizin genutzt wurden. Heute verstehen wir darunter in erster Linie alle jene Stoffe, die den Menschen in angenehme Stimmungen versetzen können. Im engeren Sinn sind dies Mittel, die anregen oder beruhigen. Im weiteren Sinn sind Drogen Stoffe, die den Menschen körperlich und seelisch abhängig machen.

·      Drogenitkerus
durch Drogen verursachte Gelbsucht.

·      Dröhnen
Heroinwirkung

·      Dropout
Vor allem bei opiatabhängigen Jugendlichen kommt es zum Verlust der sozialen Beziehungen (Familie, drogenfreie Freunde) und zum Ausstieg aus der Ausbildung, da diese mit dem immer stärker in den Vordergrund tretenden Drogenkonsum und der damit verbundenen Beschaffungskriminalität oder Prostitution nicht mehr zu verbinden sind.

·      Drücken
Rauschgift spritzen 

·      Einstiegsdroge
erstes Rauschmittel, das zum Konsum anderer Drogen verführt. Eine Drogenkarriere beginnt meistens mit Zigaretten und Alkohol.

·      Entgiftung
Bei allen Drogen, die abhängig machen, geht der längerfristigen Therapie und Rehabilitation eine Entgiftungsphase von ca. 10 Tagen in einer Klinik oder einer medizinisch eingerichteten Therapieeinrichtung voraus. Die Entgiftung in Kliniken erfolgt mit medikamentöser Unterstützung, während bei Selbsthilfegruppen der Entzug ohne Medikamenten durchgeführt wird (= „cold turkey“).

·      Entwöhnung
längerfristige, meist einjährige Therapie in Therapieeinrichtungen für körperlich entzogene Opiatabhängige.

·      Entzug
Absetzen der Droge

·      Entzugssymptome/ -erscheinungen
beim Absetzen einer Droge, die körperlich Abhängig macht, erscheinende Symptome, wie Schweißausbrüche, Übelkeit, Herzrasen, Schlaflosigkeit... .

·      Euphorie
Zustand einer – objektiv als unangemessen bewertet- gehobenen Stimmung und eines gesteigertem Antriebs, z. B.: unter Einfluss von Alkohol, Arzneimitteln, Rauschgiften und bei Gehirnerkrankungen.

 ·      Fixe
    
Drogenspritze

·      Fixen
sich Drogen spritzen

·      Fixer
Szenebegriff für Drogenabhängige, die die Droge spritzen

·      Flash
engl. Blitz, schlagartige Rauschwirkung

·      Flashback
(= „Nachhallpsychose“) Flashbacks (Angst- und Depersonalisationsgefühle) können noch Wochen oder Monate nach der letzten Drogeneinnahme auftreten.

·      Folgekriminalität
Delikte, die unter Drogeneinfluss begangen werden

·      Frauensüchte – Männersüchte
Im Allgemeinen fallen nur Männer auf, weil sie betrunken sind. Ist die Alkoholsucht deshalb eine Männerkrankheit? Tatsächlich sind mehr Männer als Frauen Alkoholiker. Doch schon Mädchen sind suchtgefährdet. Sie wenden sich allerdings unauffälligen Süchten zu, weil sie zu Zurückhaltung und Anpassung erzogen wurden. Mädchen und Frauen greifen lieber heimlich zu Medikamenten, die ihnen helfen sollen, allen an sie gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Beim Tabakkonsum holen die Mädchen auf, weil nun auch ihnen die Werbung Selbstständigkeit und Lebensfreude verspricht. Unter Magersucht leiden fast nur Frauen, während Spielsucht oder Arbeitssucht wiederum weitgehend Männersache ist.

·      Freebase
eine hochkonzentrierte kristalline Form von Kokain, die nicht wasserlöslich ist und nicht gespritzt werden kann. Eignet sich nur zum Rauchen. 

·      Genuss
ein als angenehm empfundener Konsum von Stoffen, aber auch von Situationen oder Momenten.

·      Gewohnheit
Verhalten, bei dem in bestimmten Situationen immer das Gleiche getan wird.

 ·      Goldener Schuss
     
tödliche Heroinspritze durch Überdosis

 ·     Haaranalyse
      Nachweismethode, bei der man noch nach längerer Zeit, den Konsum von Drogen nachweisen kann.

·      Halluzination
Sinnestäuschung wie Wahrnehmung intensiver Farben und Klängen, verzerrter Formen, aber auch erfundener Traumbilder.

·      Head Shop
Laden, der Zubehör für Drogenkonsumenten anbietet.

·      High
engl. hoch, Rauschzustand

·      Hit
Konsumeinheit für Heroin 

·      Intubation
das Einführen eines Spezialrohres durch Mund oder Nase in die Luftröhre zu deren Freihaltung und Beatmung. Anwendung bei Erstickungsgefahr und zur Intubationsnarkose. 

·      Jetrium
Opiat mit analgetischer Wirkung. Es wurde in den 70er Jahren von Opiatabhängigen als Ausweichmittel benutzt.

·      Joint
selbstgedrehte Zigarette, deren Tabak Haschisch beigemengt ist.

·      Junk
engl. Abfall, harte Drogen

·      Junkie
Szenebegriff für Drogenabhängige 

·      Kath(strauch)
Gattung der Spindelbaumgewächse, mit der einzigen, vom Süden der Arabischen Halbinsel bis zum Kapland verbreiteten Art, Cathe edulis. Die Triebe und Blätter (sie werden gekaut oder getrunken als Tee) enthalten anregende Alkaloide.

·      Kava-Kava
in Deutschland wird Kava-Kava zur therapeutischen Behandlung von Angstzuständen eingesetzt. Die Wirkungsweise ist noch nicht ganz geklärt.

·      Kick
starke, angenehme Rauschwirkung

·      Kiffen
arab. kif: Cannabis, Cannabis rauchen

·      Koksen
Kokain schnupfen

·      Konsum
Ganz allgemein der Gebrauch und Verzehr von Mitteln aller Art 

·      Latent
verborgen vorhanden

·      Libido
das sexuelle Verlangen, die Lust; nach Sigmund Freud die Energie des Sexualtriebes, die sich auf verschiedene Objekte oder Vorstellungen richten kann; nach C. G. Jung die sich in der Intensität psychische Vorgänge äußernde Lebenskraft oder psychische Energie.

·      Lungenödem
abnorme Ansammlung seriöser Flüssigkeit im Lungengewebe, wodurch die entsprechenden Teile ihre Funktionsfähigkeit für die Atmung verlieren. Ursachen sind Blutstauung im Lungenblutkreislauf, Linksherzinsuffiziens, toxisch- infektiöse und allergische Lungenerkrankungen. Symptome sind rasselnde Atemgeräusche, schaumiger Auswurf und hochgradige Atemnot. 

·      MDA
Abkürzung für 3,4- Methylendioxyamphetamin. MDA ist meist in Ecstasy-Tabletten enthalten.

·      MDE
Abkürzung für 3,4- Methylendioxyethylamphetamin. MDE in meist in Ecstasy-Pillen enthalten.

·      MDMA
Abkürzung für 3,4- Methylendioxymethamphetamin. MDMA ist meist in Ecstasy enthalten.

·      Methadon
illegales Opiat mit starker schmerzstillender Wirkung.

·      Methamphetamin
verschreibungspflichtige Droge.

·      Miosis
Pupillenverengung durch Licht, Medikamente, Vagusreizung oder Sympathikuslähmung. Auch im Schlaf verengt sich die Pupille.

·      Missbrauch
Etwas wird so intensiv benutzt, dass seine Wirkung nicht mehr gut tut. Der Fernseher beispielsweise dient nicht mehr als Informations- und Unterhaltungsmedium, sondern zur ständigen Ablenkung und Betäubung von Langeweile.

·      Mydriasis
Pupillenerweiterung, z.B.: durch Verdunkelung, Vergiftungen und Arzneimittel. 

·      Nachsorge
Unterstützung der Suchtkranken nach einer Entwöhnung. In erster Linie stärken Selbsthilfegruppen den Betroffenen den Rücken und helfen ihnen, sich wieder im Alltag zurechtzufinden. Auch spezielle Nachsorgeeinrichtungen kümmern sich um die Abhängigen, indem sie bei der Wohnungs- oder Arbeitssuche helfen und für die familiären oder persönlichen Sorgen ein offenes Ohr haben.

·      Nachweismethoden
der Nachweis illegaler Drogen im Urin, Blut, Schweiß oder in den Haaren wird bei chemischen Untersuchungen durchgeführt.

·      Narkotika
griech.: narke: Lähmung. Drogen, die betäuben, einschläfern oder müde machen

·      Needle Park
engl., Nadelpark. Treffpunkt der Drogenszene 

·      Obskur
fragwürdig, verdächtig; von nicht näher bekannter, zweifelhafter Herkunft. 

·      Poppers
Bezeichnung für Rauschmittel, dessen Dämpfe eingeatmet werden.

·      Pump
Drogenspritze

·      Pupillenveränderung
manchmal kann man den Konsum von Drogen an der Veränderung der Pupillen erkennen.

      Pupillenerweiterung: Cannabis, LSD, Atropin

      Pupillenverengung: Heroin, Morphin, aber auch Nikotin

·      Pusher
engl. Stoßer, Drogenhändler 

·      Quatlanacatl
Mexikanische Pilze mit dem Wirkstoff Psilocybin. 

·      Rausch
ein Zustand mit Veränderung von Erleben und Gefühlen nach Genuss von Alkohol und Drogen; in abgestufter und individuell unterschiedlicher Weise kann der Rausch von Wahrnehmungsstörungen, Bewusstseinsveränderungen, Verminderung der Selbstkontrolle begleitet sein. Der pathologische Rausch ist ein mit Bewusstseins- und Orientierungsstörungen verbundenen alkoholischen alkoholischem Vergiftungszustand.

·      Rauschpfeffer
    
(„Piper methysticum“) in der Südsee angebauter Pfefferstrauch, dessen Wurzel gekaut oder in Stücke geschnitten und zu
      einem Tee zubereitet werden.

·      Rückfall
Rückfällig wird, wer trotz festem Vorsatz zur Abstinenz wieder zu einem Suchtmittel greift. Am häufigsten werden Abhängige rückfällig, wenn die seelischen Ursachen der Sucht nicht genügend behandelt wurde. Ein Rückfall ist allerdings noch keine Katastrophe, wenn die Betroffenen und ihre Angehörigen sofort Hilfe bei ihrem Betreuer holen. 

·      Schießen
harte Drogen spritzen.

·      Schnee

Kokain

·      Schnüffeln

Lösungsmittel einatmen

·      Selbsthilfegruppen

In Selbsthilfegruppen treffen sich Abhängige und ihre Angehörigen, um sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen. Die Gesprächskreise, ohne deren Gemeinschaft und gegenseitige Hilfe gerade in der Nach- sorge eine wirksame Suchthilfe unmöglich wäre, gibt es für Alkohol-, Medikamenten-, und Drogensüchtige sowie für Menschen mit Essproblemen und für Spieler. Es ist dabei egal, ob die Teilnehmer abstinent oder akut abhängig sind.

·      Shit

engl. Scheiße, Haschisch

·      Sniefen

Heroin schnupfen

·      Stoned

engl. wie ein Stein, schwerer Zustand durch Haschisch

·      Substitution

bei der Substitution (lat. substituere: an die Stelle setzen) wird ein Suchtmittel durch ein Medikament ersetzt. Dieser neue Stoff heilt allerdings nicht die Abhängigkeit. Er soll aber die schädlichen Folgen eines Rauschgifts wie Krankheit oder Beschaffungsdruck ausschalten, damit sich die Suchtkranken einer Behandlung unterziehen können.

·      Sucht

Unbezwingbares Verlangen nach einen angenehmen Erlebnis- oder Gefühlszustand als Flucht aus der Realität.

·      Speedball

eine Mischung aus Heroin und Kokain

·      Stoffungebundene Süchte

Sucht ist nicht nur auf Alkohol und Nikotin, Medikamente oder illegale Drogen beschränkt. Auch ganz alltägliche Tätigkeiten im Alltag wie arbeiten, fernsehen, putzen oder joggen können einen zwanghaften Charakter annehmen, wenn sie dazu dienen müssen innere Spannungen, Stress und Ärger zu verdrängen oder zu betäuben. da der Süchtige dabei nicht von einem bestimmten Stoff abhängig ist, spricht man von „stoffungebundenen Süchten“

·      STP

synthetische Droge, Verbindung von Amphetaminen und Meskalin.

 

·      Tachykardie

Beschleunigung der Herzfrequenz auf über 100 Schläge/ Minute; krankhaft z.B.: bei Herzinsuffizienz, Schock, Schilddrüsenüberfunktion oder Fieber. Als paroxysmale Tachykardie wird auffallsweises Herzjagen mit bis zu 200 Schlägen/ Minute bezeichnet.

·      Toxisch

giftig, durch Gift verursacht.

·      Treumor

rhythmische Zuckungen gegenspielerischeren Muskelgruppen, besonders deutlich an den Händen; tritt unter anderem auf bei organischen Nervenkrankheiten, Vergiftungen, aber auch bei körperlichem oder Psychischen Belastung oder bei vegetativer Übererregbarkeit.

·      Trip

engl. Reise, Drogenrausch, bei dem man eine Traumreise erlebt.

·      Turkey

engl. Truthahn, Entzugserscheinungen, nach der starken Gänsehaut benannt.

 

·      User

engl. Benutzer, wertneutraler Begriff für Drogenkonsument.

 

·      Vinylchlorid

leicht entflammbares, farb- und geruchloser, in höheren Konzentrationen süßlich riechendes Gas. Vinylchlorid ist ein wichtiges Monomer für die Herstellung von Polyvinychlorid und auch Polymeren. Es gehört zu den krebserregenden Arbeitsstoffen.

 

·      Wahrheitsdrogen

(LSD, Alkohol) durch den Konsum verliert der User seine Selbst- und Realitätskontrolle und gibt so persönliche Geheimnisse preis.

 

·      X- 112

verschreibungspflichtiger Appetithemmer. Wurde in den 80er Jahren in die Cola gemischt. Hat ähnliche Wirkungen wie Amphetamine.

 

·      YABA

= Crystal Speed

·      Yaje

Getränk aus einer im Amazonasgebiet vorkommende Liane, dem zahlreiche magische Wirkungen zugeschrieben werden, z.B.: mit Geistern Kontakt aufnehmen zu können oder verlorene Gegenstände wiederzu- finden. Die Wirkung ist ähnlich derer von LSD oder Meskalin.

 

 

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