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DIE STERNE

Wir sehen Sterne nur als kleine leuchtende Punkte auf dem Nachthimmel. Vielleicht ist uns schon gesagt worden, wo der "Große Wagen" ist, doch eigentlich wissen wir nicht viel über Sterne. Sie sind einfach da. Wir machen uns keine Gedanken, wie sie entstanden sind, warum sie da sind und wo sie sind. Deshalb wollen wir euch dieses Thema etwas näher bringen. (Aufbau). Leider können wir nicht alles so genau erklären, weil manches in sehr schwierigen chemischen Vorgängen geschieht.  

WIE IST DAS WELTALL ENTSTANDEN?

Die Astronomen, so heißen die Wissenschaftler, die die Sterne beobachten, vermuten, dass es am Anfang eine gewaltige Explosion, den so genannten Urknall gab. Diese Explosion geschah, so glaubt man, vor etwa 15 Milliarden Jahren.

STERNENTSTEHUNG

Sterne entstehen aus interstellarem Gas- und Staubwolken, die auch als Nebel bezeichnet werden. Bei genauerer Betrachtung findet man in diesem Nebel häufig kleine dunkle Blasen, die man BOK-Globulen nennt. Genannt nach ihrem amerikanischen Entdecker Bart J. Bo. Diese Globulen sondern Infrarot- und Radiostrahlung aus, die uns anzeigt, dass sie die Geburtsstätten von Sternen sind.
Als erstes entstand durch viele komplizierte chemische Vorgänge der Protostern. Dieser produzierte bereits große Energiemengen, aber durch die Gas- und Staubhülle konnte kein sichtbares Licht entkommen. Im Kern dieses Protosterns verstärkte sich die Dichte milliardenmal und durch die enormen Temperaturwerte wurden die positiv geladenen Wasserstoffatome so stark zusammengedrückt, dass sie zusammenstießen.

Aus dem Wasserstoff wurde Helium, aus dem Protostern ein Stern. Der junge Stern wurde für den Rest des Universums sichtbar. Der gleiche Prozess der Sternentstehung findet auch heute noch unverändert statt.

LEBENSLAUF DER STERNE

Der komplette Lebenslauf eines Sterns wird von der Kernreaktion bestimmt. Kurz nach seiner Geburt aus der BOK-Globule erscheint jeder Stern in der Nähe der Hauptreihe. Der genaue Ort ist von seiner Masse abhängig. Alle Sterne verbringen den größten Teil ihres Lebens auf der Hauptreihe, dabei verändern sie ihren Standpunkt nur wenig. Im Inneren des Sterns entsteht inzwischen ein großer Kern aus "Heliumasche".
Während die äußere Hülle noch brennt, zieht sich der Kern zusammen. Seine Temperatur steigt und dann verlässt der Stern die Hauptreihe. Die Lebenserwartung eines Sterns hängt von seiner Masse ab. Hat seine Entwicklung den Stern von der Hauptreihe weggeführt, vergrößert er sich um das 50-fache seiner bisherigen Größe. Ab dann kühlt er ab, wird röter, mit zunehmender Größe strahlt er heller.
Es entsteht ein sogenannter "Roter Riese
". Der Stern erreicht seinen letzten Lebensabschnitt.

TOD DER STERNE

Einige Sterne beenden ihr Leben auf eindrucksvolle Weise: eine gewaltige Explosion reißt sie auseinander.

Dieser Vorgang wird als "Supernova" bezeichnet. Andere Sterne erleiden weniger gewaltsame Ruhestörungen und werden im Laufe der Jahrmillionen einfach unsichtbar. Sobald im Lebenslauf eines Sterns die Heliumverbrennung beginnt, fängt er an größer zu werden und entwickelt sich zu einem "Roten Riesen". Dies kündigt bereits den nahen Tod an. Dann fällt er zusammen, was übrig bleibt , wird "Weißer Zwerg" genannt. Dieser "Weiße Zwerg" ist viel kleiner als der ursprüngliche Stern und leuchtet auch nicht mehr so hell.

WIE VIELE STERNE GIBT ES?

Die Sterne, die wir am Himmel sehen, sind nur ein winzig kleiner Teil der unzählig vielen Sterne im Weltall. Astronomen haben berechnet, dass alleine die Milchstraße ungefähr 200 Milliarden Sterne hat. Aber es gibt im Weltall nicht nur die Milchstraße, sondern viele andere Galaxien.
Im Weltall hat man bisher mehr als 100 Milliarden Galaxien entdeckt.

STEHT UNSER SCHICKSAL IN DEN STERNEN?

Die Menschen früher schauten mit Ehrfurcht zum Sternenhimmel hinauf. Sie glaubten, dass dort oben die Götter wohnten, auf die Erde herabblickten und das Geschehen dort lenkten. Heute gehen die Meinungen über den Einfluss der Sterne auf unser Leben auseinander.

STERNBILDER

Fragt man nach, können die meisten Leute die zwölf Sternbilder des Tierkreises benennen. Manchmal haben einzelne auch noch von weiteren gehört oder sie sogar gesehen. Am Bekanntesten ist wohl der "Große Wagen".
Im Ganzen gibt es 88 Sternbilder, die sich in 8 Sternbildfamilien unterscheiden lassen.
Wer in den Sternenhimmel hinaufschaut, sieht mit ein wenig Fantasie schon bald die erstaunlichsten Figuren und Bilder. Viele heute gebräuchliche Namen haben ihren Ursprung in den Legenden des antiken Griechenlandes. Die Götter und Heldengestalten wurden mit verschiedenen Sternformationen in Verbindung gesetzt. Da sich Griechenland jedoch auf der nördlichen Halbkugel befindet, konnten natürlich nur jene Regionen des Himmels mit Namen versehen werden, die von Griechenland aus sichtbar sind. Die Regionen des Himmelssüdpols wurden erst durch den Astronomen Johan Bayer benannt.
Er folgte bei der Namensgebung den Traditionen der Antike und benutzte hauptsächlich Namen, die mit dem Meer und seinen Geschöpfen zu tun hatten.
Jahre später wurden durch den französischen Astronomen La Caille die letzten 13 Sternbilder benannt. Wann und warum die Menschen begannen Sternformationen Namen zu geben, liegt im Dunkeln. Wahrscheinlich, dass dies von den früheren Seefahrern ausging, um einen Anhaltspunkt zu haben. Aber auch in der Wüste scheinen Sternbilder eine gute Hilfe zu sein, um die Richtung festzustellen und den Weg zu finden. Es ist daher nur natürlich, dass jede Kultur die Sterne auf ihre Weise zu Bildern zusammenfasste. Die Sternbilder des Tierkreises, wie wir sie heute kennen, haben ihren Ursprung bei den Babyloniern und Chaldäern (vor 2000 –3000 Jahren).
In jener Zeit, wanderte die Sonne auf ihrer jährlichen Bahn durch jene 12 Sternbilder, die wir heute als Tierkreis kennen Sie heißen: Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Auf Grund der Stellung der Erdachse hat sich jedoch die Sonnenbahn seit damals merklich verschoben. Heutzutage wandert die Sonne durch 13 Sternbilder.

WAS BEDEUTET HOROSKOP?

Dieses griechische Wort heißt übersetzt: Stundenschauer.
So nannte man früher in Ägypten den Priester, der im Auftrag des Königs die Sterne beobachtete. Der König wollte wissen, in welcher Stunde die Stellung der Sterne für seine Vorhaben günstig war. Heute versteht man unter "Horoskop" eine Vorhersage, die aus dem Lauf der Sterne errechnet wird. Jemand, der ein solches Horoskop errechnet , nennt man Astrologe.

Kristina Miller (A - 12 Jahre)